Non-Profit-Organisation für Misiones



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Provinz Misiones, Argentinien


Mit Ihrer Spende unterstützen Sie das SOS-Kinderdorf in der Stadt Oberá und helfen Schweizer-Familien und Guaraní-Indianer in der Provinz Misiones, Argentinien für mehr Lebensqualität, Gesundheit und Bildung.




Das SOS-Kinderdorf in der Stadt Oberá

Die Kinder im SOS-Kinderdorf in Oberá, sind entweder Waisen oder aufgrund eines Gerichtsurteils ins SOS-Kinderdorf gekommen. Hier wohnen sie in familien ähnlichen Gruppen.


Das SOS-Kinderdorf in Oberá liegt am Rande der gleichnamigen Stadt, 1200 Kilometer nördlich von Buenos Aires an der paraguayischen Grenze, in einer recht hügeligen Gegend mit subtropischem Klima. Neben den 11 Familienhäusern, die insgesamt bis zu 108 Kindern ein neues Zuhause bieten können, verfügt das SOS-Kinderdorf auch über ein Haus für den Dorfleiter, ein Haus für die so genannten SOS-Tanten die wir weiter ausbauen.


Auch die zukünftige Kinderdorf Mütter und die Familienhelferin die täglich im einsatz sind möchten wir fördern. Eine Sporthalle, ein Gebäude mit Büros, einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb für Ackerbau und Viehzucht sollte auch ausgebaut werden. Alles ist nur mit ihre Spende möglich.



Ebenfalls zur Infrastruktur des SOS-Kinderdorfes Oberá zählt ein SOS-Kindergarten, der 1992 in Betrieb genommen wurde und Platz und Betreuung für bis zu 180 Kinder aus dem SOS-Kinderdorf und der Nachbarschaft bietet. Der SOS-Kindergarten umfasst drei Klassenräume für Kindergarten- und Vorschulunterricht.



Für die Jugendlichen aus dem SOS-Kinderdorf wurde in der Provinzhauptstadt Posadas eine SOS-Jugendeinrichtung geschaffen, in der bis zu neun Jugendliche während ihrer höheren Schul- oder Berufsausbildung untergebracht sind und so langsam an ein Leben in Unabhängigkeit vorbereitet werden.
Schweizer-Familien "Schwyzer misioneros"

Viele Schweizer Familien sind einst nach Misiones ausgewandert, eine argentinische Provinz an der Grenze zu Brasilien und Paraguay.



Man sagt ihnen "misioneros". So werden in Argentinien die Bewohner der nördlichen Provinz Misiones bezeichnet. An diesem Ort sind noch die Ausläufer von jesuitischen Bemühungen zu spüren, die für die Indios eine christliche und solidarische Gesellschaft aufbauen wollten.
Die Guaraní-Indios (Indigene-Völker)

Vor der Abholzung des Urwaldes in Südamerika lebten die Guaraníes (Indigene Völker) vom Jagen und Sammeln in den Wäldern.






Heute leben sie vom Betteln, stellen Kunsthandwerk her - ohne Absatzmarkt - und ernähren sich einseitig von Maniokwurzeln und gestossenem Mais. Durch die einseitige Ernährung leiden die meisten an Mangelerkrankungen. Während sie vor den Kahlschlägen in den Wäldern umherzogen und daher keine Hygieneprobleme kannten, fristen sie heute ihr Dasein auf engem Raum, auf unfruchtbarem, für die weissen reichen Menschen ein unbrauchbares Land und sind für ansteckende Krankheiten sehr anfällig (z.B. Tuberkulose). Die Guaraníes sind heute vom Aussterben bedroht.